Ihre Praxis rechnet anders ab.
Das ist kein Sonderfall.
BEMA und GOZ geben den Rahmen vor — daran kommt niemand vorbei. Wie eine Praxis diesen Rahmen füllt, ist dagegen von Haus zu Haus verschieden. Im Regelstudio stellen Sie das ein, statt sich anzupassen.
Andere haben eine Meinung. Wir haben Ihre.
Die meisten Abrechnungshilfen haben eine Meinung darüber, wie abgerechnet wird. Das funktioniert, solange Ihre Praxis genauso arbeitet — und wird zum Ärgernis, sobald sie es nicht tut. Dann streicht man von Hand nach, ergänzt von Hand, sortiert von Hand um, und am Ende war die Hilfe keine.
Das Regelstudio dreht das um. Sie hinterlegen einmal, wie Ihre Praxis arbeitet — danach folgt jeder Komplex diesen Regeln.
Jede Position, jede Reihenfolge, jede Bedingung
Die Einstellungen gelten je Falltyp und je Profil — was Sie hier hinterlegen, gilt ab dem nächsten Komplex.
Positionen an- und abschalten
Was Ihre Praxis nicht abrechnet, taucht nicht auf. Je Falltyp getrennt — eine Position kann bei der Krone dabei sein und bei der Brücke nicht.
Reihenfolge festlegen
Ziehen Sie die Positionen in die Reihenfolge, in der Sie sie eintragen. Bei Zwei-Sitzungs-Fällen getrennt nach Präparation und Zementierung — beide Sitzungen haben ihre eigene Ordnung.
Eigene Positionen ergänzen
Was in keiner Standardliste steht, tragen Sie selbst ein — mit eigener Bezeichnung und der Kategorie, die bestimmt, auf welche Zähne sie sich bezieht.
Bedingungen definieren
„Nur wenn der Nachbarzahn fehlt.“ „Nur am Frontzahn.“ Solche WENN-Regeln prüft LumeDent bei jedem Fall selbst — Sie müssen nicht daran denken.
Profile je Behandler
Zwei Behandler, zwei Arbeitsweisen, keine Diskussion. Jedes Profil hält seine eigenen Regeln; umschalten dauert einen Klick, und niemand überschreibt die Einstellungen des anderen.
Verlauf und Rückkehr
Die letzten zehn Regelstände werden auf diesem Rechner mitgeschrieben. Wenn eine Änderung sich als falsch erweist, holen Sie den vorherigen Stand zurück, statt ihn aus dem Gedächtnis nachzubauen — am selben Gerät, nicht von einem anderen aus.
Kategorien — worauf sich eine Position bezieht
Das ist die wichtigste Einstellung und gleichzeitig die, die man einmal versteht und dann nie wieder nachschlagen muss. Jede Position bekommt eine Kategorie — sie entscheidet, welche Zähne in der Zeile stehen.
- Behandlungszahn
- Nur der Zahn, der behandelt wird.
- Behandlungszahn + Nachbar
- Der Zahn und seine Nachbarn — Brückenglieder eingeschlossen.
- Nachbarzahn
- Nur die Nachbarn, nicht der behandelte Zahn selbst.
- Behandlungskiefer
- Der Kiefer, in dem behandelt wird — bei Fällen in beiden Kiefern beide.
- Gegenkiefer
- Der jeweils andere Kiefer.
- Beide Kiefer (OK + UK)
- Unabhängig davon, wo behandelt wird.
- Zahn – nur einwurzelig
- Nur Zähne mit einer Wurzel; passt keiner, entfällt die Position.
- Zahn – nur mehrwurzelig
- Das Gegenstück — nur mehrwurzelige Zähne.
- je Anker
- Bei Brücken: einmal je Ankerzahn. Fest in der Vorlage, nicht wählbar.
- je Brückenglied
- Einmal je Spanne zwischen den Ankern. Fest in der Vorlage, nicht wählbar.
- Einmalig
- Einmal, ohne Zahnangabe — für alles, was sich nicht auf einen Zahn bezieht.
- Global
- Einmal je Fall, ohne Zahnangabe — auch wenn mehrere Zähne behandelt werden. Fest in der Vorlage; für eigene Positionen deckungsgleich mit „Einmalig“.
Eine Kategorie bedeutet überall dasselbe. „Nachbarzahn“ heißt bei der Krone, was es bei der Brücke heißt — es gibt keine Falltypen, in denen dieselbe Auswahl etwas anderes bewirkt. Das klingt selbstverständlich, ist es in der Praxis aber nicht, und es war uns die Mühe wert, das durchzuhalten.
Was das Regelstudio nicht ist
Es ist kein System, das rät. Es lernt nicht aus Ihren früheren Abrechnungen und schlägt nichts vor, was Sie nicht eingestellt haben. Was Sie hinterlegen, wird angewendet — nichts anderes.
Das ist Absicht. Bei einer Abrechnung will man nicht überrascht werden, und ein System, das eigene Schlüsse zieht, müsste man bei jedem Fall kontrollieren. Ein Regelwerk, das man selbst gesetzt hat, muss man nur einmal verstehen.
Und es ersetzt Ihr fachliches Urteil nicht. Prüfen Sie die ersten Komplexe, wie Sie die Arbeit einer neuen Kollegin prüfen würden. Der Unterschied ist nur: Sie prüfen etwas Fertiges.
Eine Kleinigkeit zur Reihenfolge: Treffen in einer Sitzung mehrere Behandlungen zusammen, kann eine Position, die nur in einem der Fälle vorkommt, am Ende der Sitzung stehen statt mittendrin. Auf die Abrechnung wirkt sich das nicht aus — es fehlt nichts, und die Zahnangaben stimmen. Möchten Sie es anders eintragen? In der Ausgabe ziehen Sie jede Zeile an ihren Platz, bevor Sie kopieren.
Was Praxen dazu wissen wollen
Kann ich Positionen abschalten, die wir nicht abrechnen?
Ja, je Falltyp getrennt. Eine Position kann bei der Krone dabei sein und bei der Brücke nicht — abgeschaltete Positionen tauchen im Komplex nicht mehr auf.
Können mehrere Behandler eigene Regeln haben?
Ja. Jedes Profil hält seine eigenen Einstellungen, und Umschalten dauert einen Klick. Niemand überschreibt dabei die Einstellungen eines anderen.
Kann ich eigene Positionen ergänzen?
Ja. Sie tragen Code und Bezeichnung selbst ein und wählen die Kategorie, die bestimmt, auf welche Zähne sich die Position bezieht — zum Beispiel Behandlungszahn, Nachbarzahn oder einmalig ohne Zahnangabe.
Lernt LumeDent aus meinen bisherigen Abrechnungen?
Nein, und das ist Absicht. Es wendet an, was Sie eingestellt haben — nichts anderes. Ein System, das eigene Schlüsse zieht, müsste man bei jedem Fall kontrollieren; ein Regelwerk, das man selbst gesetzt hat, muss man einmal verstehen.
Stellen Sie es auf Ihre Praxis ein
Vierzehn Tage kostenlos — und wenn Sie möchten, richten wir die ersten Fälle gemeinsam ein, bis die Struktur sitzt.